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Betriebliche/r Datenschutzbeauftragte/r

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Mitarbeiter-Kontakt

Ronald Muck
r.muck@akademie-sw.at Tel.: +43-1-815 08 50-32



Kursinformationen


Beschreibung

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) tritt am 25. Mai 2018 in Kraft. Haben Sie bzw. Ihre Kanzlei die richtigen Vorkehrungen für diese einschneidenden Änderungen bereits getroffen? Sind Sie und die MitarbeiterInnen Ihres Unternehmens/Ihre Kanzlei auf dieses Thema sensibilisiert und dementsprechend gut geschult um diese Änderungen mitzutragen?

Diese Veranstaltung erläutert Ihnen die notwendigen Schritte zu den DSGVO konform geführten Abläufen, macht auf Stolpersteine (zB die unterschiedlichen Aufbewahrungsfristen, Löschen von Daten, rechtswidrige Weitergabe bzw. Verarbeitung von Daten) aufmerksam und kann gleichzeitig nach Ablegung einer Prüfung durch die CIS (separat zu buchen) als Ausbildung zur/zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten herangezogen werden.

Was mit den Daten Ihrer Kanzlei passiert ist natürlich auch "Chefsache", deshalb ist dieser Lehrgang nicht nur für alle künftigen Datenschutzbeauftragten, sondern auch für EntscheidungsträgerInnen in Unternehmen von Wichtigkeit.


Hinweise der KSW über die mögliche Bestellung von Datenschutzbeauftragten in SW-Kanzleien: 

Auszug aus dem KSW Update 1/2018: 
"Die Entscheidung, ob für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer die Verpflichtung zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten besteht, ist stets einzelfallbezogen vorzunehmen."

"Aus derzeitiger Sicht gehen wir davon aus, dass Wirtschaftstreuhänder in der Regel keinen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen. Dem liegt die rechtliche Beurteilung zugrunde, dass die Kerntätigkeit des StB/WP nicht "in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten gemäß Artikel 9 oder von personenbezogenen Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten gem. Artikel 10" besteht. Unseres Erachtens besteht die Kerntätigkeit vielmehr in der (steuer- und handels-)rechtlichen Beratung und Prüfung aufgrund einschlägiger Gesetze und Standards."


Auszug aus dem Newsletter der KSW vom 3/2018:
"Es ist uns bewusst, dass zum Thema "Auftragsverarbeiter vs. Verantwortlicher" unterschiedliche Rechtsauffassungen vertreten werden. Wir halten an unserer Rechtsmeinung (s. auch DSGVO-Newsletter 01/2018 vom 31.1.) fest: Der Wirtschaftstreuhänder ist aufgrund seiner berufsrechtlichen Unabhängigkeit und Eigenverantwortlichkeit als Verantwortlicher im Sinne der DSGVO zu qualifizieren. Nur in seltenen Ausnahmefällen ist es denkbar, dass der WT hinsichtlich einzelner Tätigkeiten bzw. Aufträge als Auftragsverarbeiter eingeordnet werden kann."

 

Inhalt

1. Tag

     

  • Einführung
  • Grundlagen des Datenschutzrechtes
  • Grundlagen aus der Sicht des Wirtschaftsprüfers (Aufsichts- und Kontrollpflichten, kurz GRC, IKS)
  • Sicht der Finanzbehörden (zB BP’s)
  • Verarbeitung im Auftrag
  • Melde- und Genehmigungspflichten / Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
  • Die Rechte der Betroffenen
  • Rechtsschutz
  •  



2. Tag

     

  • Maßnahmen zur Datensicherheit
  • Datensicherheit durch Design
  • Sicherheit der Verarbeitung
  • Datenschutz und elektronische Archive
  • Beispiele aus der Praxis (zB Vertragsmanagement, Unterschriften iSd 886 ABGB, elektronischer Personalakt)
  •  



3. Tag

     

  • Die Rolle und Funktion des Datenschutzbeauftragten
  • Die betriebliche Nutzung von IT
  • Das Projekt „Datenschutzkonformes Unternehmen“
  • Zulässigkeit von Kontrollmaßnahmen
  • Geheimhaltungspflichten und -Rechte
  •  

Anmeldehinweise

Ab der/dem 2. TeilnehmerIn einer WT-Kanzlei werden 10 % Rabatt der Teilnahmegebühr gewährt.

Anmeldungen sind jederzeit möglich, so lange freie Plätze verfügbar sind.

Bitte beachten Sie, dass eine Stornierung innerhalb 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn mit einer 30 %igen Stornogebühr (von den Lehrgangsgebühren) belegt wird. Bei Stornierung ab dem 1. Veranstaltungstag kommt eine 100 %ige Stornogebühr zur Verrechnung.

Zielgruppe

EntscheidungsträgerInnen, MitarbeiterInnen und künftige Datenschutzbeauftragte.

Anrechenbarkeit

Dieser Lehrgang - 3 Tage / 24 Stunden - ist aus Sicht der Akademie dafür geeignet, auf die Fortbildungsverpflichtung für Wirtschaftstreuhänder gemäß § 3 WT-ARL angerechnet zu werden.

Prüfung/Zertifikat

Es wird die Möglichkeit zur Ablegung einer multiple-choice Prüfung über die CIS geboten (CIS = Certification & Information Security Services GmbH = staatlich akkreditiert).

 

Prüfungstermine die gesammelt in der Akademie der SW erfolgen, werden noch bekannt gegeben - es besteht jedoch auch die Möglichkeit mit der CIS individuelle Termine zum Prüfungsantritt zu vereinbaren.

 

Die Kosten für einen Prüfungsantritt liegen bei ca. EUR 320,- exkl. USt (Änderungen möglich).

Allgemeine Information

Bild- und Tonaufnahmen

Wir bitten um Verständnis, dass jegliche Aufzeichnungen von Veranstaltungen/Vorträgen/Diskussionen/Unterlagen/Listen etc. mit Bild und/oder Ton (mit welchen Tools auch immer), ohne vorherige Genehmigung durch die Akademie und der jeweiligen Vortragenden, verboten sind.

Vielen Dank!

Förderungen

Es gibt verschiedene Förderprogramme, die den Besuch einer Schulung zur Digitalisierung bzw. DSGVO-Themen unterstützen.

 

Bitte erkundigen Sie sich eigenständig über mögliche regionale Förderungen (zB SFG Förderung/Steiermark).

 

Das Förderprogramm der WKO und des bmwfw "KMU Digital" fördert diese Veranstaltung in der Höhe von 50% der Kurskosten, gedeckelt mit max. € 600,-. Diese Förderung kann von WKO-Mitgliedern beantragt werden. (Hier finden Sie den Link zur Förderstelle.)

 

Hinweis: Bitte fragen Sie bei den Förderstellen direkt an, die Akademie hat auf die Förderungsprogramme keinerlei Einfluss und kann auch keine Auskunft dazu erteilen.